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MOTOR PRESSE KLUB AUSTRIA

Statuen des Vereins Motor Presse Klub Austria

  • § 1 - Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

    Der Verein führt den Namen “Motor Presse Klub Austria” (MPKA) und hat
    seinen Sitz in Wien. Er erstreckt seine Tätigkeit auf das ganze
    Bundesgebiet Österreichs.

  • § 2 - Zweck

    Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Zusammenfassung, den Erfahrungs- und Meinungsaustausch

    - von Journalisten und Fachschriftherstellern auf dem Gebiete des Kraftfahrwesens, Verkehr, der Mobilität und des Motorsports,

    - von Presse- und Public-Relations-Fachleuten österreichischer Firmen der Kraftfahrzeug und Mobilitätsbranche sowie

    - von einschlägigen Fachleuten, die vom Präsidium zum Beitritt eingeladen werden.

  • § 3 - Aufbringung der Mittel

    Die erforderlichen Mittel zur Erreichung des Zweckes werden aufgebracht durch

    a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge;

    b) Allgemeine Umlagen;

    c) Erträgnisse aus Veranstaltungen;

    d) Geschenke, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.

  • § 4 - Mitglieder

    Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in:

    a) Ordentliche Mitglieder;

    b) Senior-Mitglieder;

    c) Studenten-Mitglieder;

    d) Außerordentliche Mitglieder;

    e) Ehrenmitglieder.

    zu a): Als ordentliche Mitglieder gelten jene physischen Personen, die an allen Rechten und Pflichten des Vereins teilnehmen.

    zu b): Ordentliche Mitglieder, die aus Altersgründen, Pensionierung
    usw. ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr oder nur mehr gelegentlich
    ausüben, aber Mitglieder des Klubs bleiben wollen, werden als
    Senior-Mitglied geführt.

    zu c): Als Studentenmitglieder gelten jene physischen Personen, die bereits während eines Studiums dem Verein angehören wollen.

    zu d): Außerordentliche Mitglieder sind physische oder juristische
    Personen, die die Vereinszwecke zu fördern beabsichtigen, aber an den
    rechten und Pflichten der Vereinsmitglieder nicht voll teilnehmen.

    zu e): Personen, die sich um das Kraftfahrwesen und seine Zwecke im
    besonderen Maße verdient gemacht haben, könne über Antrag des Präsidiums
    von der Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

  • § 5 - Erwerb der Mitgliedschaft

    Bewerber um die Mitgliedschaft des MPKA haben einen schriftlichen
    Aufnahmeantrag einzubringen, in dem zwei ordentliche Mitglieder als
    Bürgen genannt sind.

    Das Präsidium entscheidet über die Aufnahme von ordentlichen,
    außerordentlichen und Studenten-Mitgliedern. Die Aufnahme von
    Beitrittswerbern kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Zu
    seiner Entlastung bedient sich das Präsidium eines aus mindestens drei
    Mitgliedern bestehenden Aufnahme-Komitees, das über Aufnahmeanträge zu
    beraten und Empfehlungen an das Präsidium zu richten hat. Entscheidet
    das Präsidium gegen die Empfehlung des Aufnahmekomitees, so hat diese
    Entscheidung mit zwei Drittel Mehrheit zu erfolgen, wobei mindestens
    drei Präsidiumsmitglieder anwesend sein müssen.

    Von einer Ablehnung eines Aufnahmeantrages sind die Bürgen in
    Kenntnis zu setzen, die dagegen Berufung an den Vorstand erheben können.
    Über eine Berufung gegen die Ablehnung eine Aufnahmeantrages hat der
    Vorstand in seiner nächsten Sitzung mit zwei Drittel Mehrheit zu
    befinden, wobei mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sein
    müssen.

    Die Beendigung der beruflichen Tätigkeit aus Altersgründen
    (Pensionierung usw.) ist dem Präsidium bekanntzugeben, das dann
    gegebenenfalls die Führung als Senior-Mitglied veranlasst.

    Ebenso ist die Beendigung (der Abbruch) des Studiums dem Präsidium
    bekanntzugeben, das dann gegebenenfalls die Umwandlung der
    Mitgliedschaft in eine ordentliche veranlasst.

    Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

    Als Ausweis der Mitgliedschaft dient der Mitgliedsausweis.

  • § 6 - Beendigung der Mitgliedschaft

    Die Mitgliedschaft erlischt durch:

    a) den Tod bei physischen Personen oder Aufhören der Rechtspersönlichkeit bei juristischen Personen;

    b) den Austritt;

    c) die Streichung;

    d) den Ausschluss.

    zu b): Der Austritt aus dem Verein ist dem Präsidium schriftlich
    spätestens einen Monat vor Ablauf des Vereinsjahres, das mit dem
    Kalenderjahr zusammenfällt, anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige verspätet,
    so ist sie erst für das nächstfolgende Kalenderjahr wirksam. Der
    Austritt wird von jedem Mitglied erwartet, wenn dessen persönliche
    Voraussetzungen nicht mehr dem § 2 entsprechen (ausgenommen Senior- und
    Studentenmitglieder nach §§4 und 5). Erfolgt trotz Aufforderung kein
    Austritt, so ist das Präsidium berechtigt, nach eingehender Prüfung der
    Sachlage die Mitgliedschaft zu beenden (Ausschluss).

    zu c): Zur Streichung von der Mitgliederliste ist das Präsidium ohne
    Verständigung des Mitgliedes berechtigt, wenn dieses trotz zweimaliger
    Mahnung mit dem Mitgliedsbeitrag in Rückstand geblieben ist.

    zu d): der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann durch das Präsidium erfolgen:

    aa) wegen unehrenhafter oder anderer schuldhafter Handlungen bzw.
    Handlungen, die gegen die Standesehre der Journalisten oder die
    Interessen des Vereines gerichtet sind;

    bb) wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten,

    cc) wegen Nichtbefolgung einer Aufforderung zum Austritt (§ 6 Punkt b),

    dd) wegen eines Verfahrens nach § 18, letzter Absatz.

    Der erfolgte Ausschluss wird dem ausgeschlossenen Mitglied
    schriftlich mitgeteilt; gegen den Ausschluss steht dem Ausgeschlossenen
    die Berufung an die nächste Generalversammlung zu. Die Berufung hat
    keine aufschiebende Wirkung. Die Mitgliedsrechte ruhen bis zur
    Entscheidung.

    Die Generalversammlung kann aus den angeführten Gründen über Antrag des Präsidiums auch die Ehrenmitgliedschaft aberkennen.

    Ausgschiedene Mitglieder haben weder auf die Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen noch auf das Vereinsvermögen Anspruch.

  • § 7 - Mitgliedsbeiträge und Umlagen

    Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und von allgemeinen Umlagen wird jedes
    Vereinsjahr von der Generalversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder
    zahlen keine Beiträge.

    Das Präsidium ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag in begründeten
    Einzelfällen herabzusetzen oder bei besonderer Notlage von der Zahlung
    derselben vorübergehend zu befreien.

  • § 8 - Rechte der Mitglieder

    Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Klubs in Anspruch
    zu nehmen und von den für Vereinsmitglieder bestehenden Begünstigungen
    Gebrauch zu machen. Welche Einrichtungen bestehen bzw. welche
    Begünstigungen geschaffen wurden, ist den Mitgliedern jeweils in
    geeigneter Weise bekanntzugeben.

    Nur ordentliche, Studenten- und Senior-Mitglieder besitzen das
    Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive
    Wahlrecht.

    Alle Mitglieder sind in einer Mitgliederliste zu führen. In dieser
    Mitgliederliste ist bei allen Mitgliedern ihre berufliche Tätigkeit
    möglichst genau anzuführen; insbesondere ist eine Tätigkeit als Presse-,
    Werbe- oder Public-Relations-Fachmann in Firmen genau anzuführen.
    Senior-, Studenten- und außerordentliche Mitglieder sind in dieser Liste
    getrennt zu führen.

  • § 9 - Pflichten der Mitglieder

    Sämtliche Mitglieder haben nach besten Kräften und Können die Interessen
    des MPKA stets voll zu wahren und fördern, die beschlossenen
    Mitgliedsbeiträge pünktlich zu bezahlen und sich an die Statuten des
    Vereines sowie an die Beschlüsse seiner Organe zu halten.

    Den Mitgliedern wird insbesondere zur Pflicht gemacht, alles zu
    unterlassen, was dem Ansehen des Vereines abträglich sein könnte, und
    die Empfehlungen der Klubbeschlüsse tunlichst zu beachten.

  • § 10 - Organe des MPKA

    Organe des MPKA sind:

    a) die Generalversammlung,

    b) der Vorstand,

    c) das Präsidium,

    d) die Rechnungsprüfer,

    e) das Schiedsgericht.

  • § 11 - Die Generalversammlung

    Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich an einem Ort
    in Österreich statt. Eine außerordentliche Generalversammlung kann
    einberufen werden, sooft die Führung der Geschäfte dies erfordert,
    worüber das Präsidium beschließt. Sie muss einberufen werden, wenn dies
    von der Generalversammlung beschlossen oder von mindestens einem Viertel
    sämtlicher ordentlicher Mitglieder unter Angabe der Gründe beim
    Präsidium schriftlich beantragt wird. Die außerordentliche
    Generalversammlung ist spätestens vier Wochen vom Zeitpunkt des
    Beschlusses bzw. Einlangens des schriftlichen Begehres einzuberufen.

    Sowohl bei ordentlichen wie bei außerordentlichen
    Generalversammlungen ist eine Einberufungsfrist von mindestens vierzehn
    Tagen einzuhalten. Zeitpunkt, Versammlungsort, Beginn der Versammlung
    und die Tagesordnung sind gleichzeitig mit der Einladung bekanntzugeben.
    Die Einberufung erfolgt durch das Präsidium.

    Alle Mitglieder sind an einer Generalversammlung teilnahmeberechtigt; Stimmrecht und Wahlrecht sind in § 8 geregelt.

    Alle Mitglieder haben das Recht, Anträge für die Generalversammlung
    zu stellen, jedoch müssen diese spätestens acht Tage vor Abhaltung
    derselben im Präsidium schriftlich überreicht worden sein.

    Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf
    Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, könne nur zur
    Tagesordnung gefasst werden. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit
    von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder (bzw.
    ihrer Vertreter) beschlussfähig.

    Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht
    beschlussfähig, so findet eine halbe Stunde später eine
    Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht
    auf die Zahl der anwesenden (oder vertretenen) Mitglieder beschlussfähig
    ist.

    Wenn über Statutenänderungen oder über die Auflösung des Vereins zu
    beschließen ist, so ist die Zweidrittelmehrheit der anwesenden und
    vertretenen Stimmen, ansonsten deren einfache Mehrheit erforderlich.

    Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Übertragung
    des Stimmrechtes auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied im Wege
    einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, doch können einem
    Mitglied maximal drei Stimmen übertragen werden.

    Auf Verlangen von mindestens einem Drittel der anwesenden
    stimmberechtigten Mitglieder ist geheim mittels Stimmzettel abzustimmen.

    Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen
    Verhinderung der 1. Vizepräsident, wenn auch dieser verhindert ist, der
    2. Vizepräsident.

    Nach dem Rücktritt des scheidenden Präsidiums bis zur erfolgten Wahl
    des neuen Präsidiums führt der Vorsitzende des Wahlkomitees oder sein
    Stellvertreter den Vorsitz der Generalversammlung.

    Über die Verhandlungen jeder Generalversammlung ist ein Protokoll zu
    führen, aus welchem die Zahl der anwesenden Mitglieder, die
    Beschlussfähigkeit und das Stimmenverhältnis sowie alle angaben
    ersichtlich sein müssen, welche eine Überprüfung der statutenmäßigen
    Gültigkeit der gefassten Beschlüse ermöglichen.

  • § 12 - Wirkungskreis der Generalversammlung

    a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Berichtes über den Rechnungsabschluss sowie Beschlussfassung darüber;

    b) Wahl des Vorstandes, des Präsidiums und der Rechnungsprüfer;

    c) Beratung und Beschlussfassung über die von Präsidium bzw. Vorstand vorgelegten Anträge;

    d) Entscheidung über Berufung gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft;

    e) Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie allfällige Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

    f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, außerordentliche und Senior-Mitglieder sowie der Beitrittsgebühren;

    g) Beschlussfassung über die Änderung der Statuten.

    Bezüglich Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins siehe § 22.

  • § 13 - Der Vorstand

    1. Der Vorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, deren Tätigkeit ehrenamtlich ist.

    2. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes durch Tod, Rücktritt
    oder dgl. kann der Vorstand ein wählbares Mitglied kooptieren. Diese
    Kooptierung erlischt mit der darauffolgenden Generalversammlung, in der
    eine Wahl für die restliche Funktionsdauer des ausgeschiedenen
    Vorstandsmitgliedes zu erfolgen hat.

    3. Darüber hinaus hat der Vorstand das Recht, bei Vorliegen
    zwingender Gründe ein wählbares Mitglied zu kooptieren. Diese
    Kooptierung ist den Mitgliedern schriftlich bekanntzugeben; sie
    erlischt, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder
    innerhalb von vier Wochen dagegen Einspruch erhebt.

    4. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre; es besteht
    Wiederwählbarkeit des gesamten Vorstandes oder einzelner Mitglieder des
    Vorstandes.

    5. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder
    eingeladen und mindestens drei derselben zur Sitzung erschienen sind.
    Jedes Vorstandsmitglied verfügt über eine Stimme, eine Übertragung des
    Stimmrechtes ist nicht zulässig.

    6. Der Vorstand tritt mindestens zweimal jährlich zusammen, an den
    Vorstandssitzungen nehmen die Mitglieder des Präsidiums stimmberechtigt
    teil. Den Vorsitz führt der Präsident, dessen Stimme bei
    Stimmengleichheit den Ausschlag gibt.

    7. Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von 1.
    Vizepräsidenten, ist auch dieser verhindert, vom 2. Vizepräsidenten
    schriftlich oder mündlich einberufen. Über begründetes Verlangen von
    mindestens drei Vorstandsmitgliedern muß die Einberufung des Vorstandes
    binnen acht Tagen jederzeit erfolgen.

    8. Zur Gültigkeit von Beschlüssen des Vorstandes genügt die einfache
    Stimmenmehrheit. Auf Verlangen von mindestens einem Drittel der
    anwesenden Mitglieder ist namentlich oder geheim mittels Stimmzettel
    abzustimmen.

    9. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist Protokoll unter sinngemäßer
    Anwendung des § 11, letzter Absatz, zu führen, das vom Vorsitzenden und
    vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist am Beginn der
    nächstfolgenden Sitzung zu verlesen und gilt als genehmigt, wenn kein
    Einspruch erhoben wird. Der Präsident kann bei Bedarf zu einzelnen
    Sitzungen auch die Rechnungsprüfer einladen, diese können ebenfalls das
    Wort ergreifen, haben jedoch kein Stimmrecht.

    10. Auf Vorschlag des Präsidiums kann der Vorstand Persönlichkeiten,
    die für die Förderung der Vereinsinteressen von Bedeutung sind, zu
    korrespondierenden Vorstandsmitgliedern auf die Dauer von jeweils zwei
    Jahren berufen. Diese könne vom Präsidenten fallweise in
    Vorstandssitzungen zugezogen werden, haben jedoch ebenfalls kein
    Stimmrecht.

  • § 14 - Wirkungskreis des Vorstandes

    1. Dem Vorstand obliegt die Aufstellung grundsätzlicher Richtlinien für
    die Tätigkeit des Vereines, er ist zur allfälligen Erlassung von
    Durchführungsbestimmungen zu den Satzungen in deren Rahmen berufen.

    2. Den Vorstand obliegt die allfällige Erlassung einer Geschäftsordnung für sämtliche Vereinsorgane und den Geschäftsführer.

    3. Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse und Komitees für die Dauer von bis zu zwei Jahren einzusetzen.

    4. Den Vorstand ist die Beschlussfassung über die grundlegende
    Vermögensgebarung des Vereines sowie über bedeutendere Kapitalanlagen
    und Investitionen vorbehalten. Einmalausgaben ab einem Volumen von ATS
    100.000,– bedürfen ebenfalls der Zustimmung des Vorstandes.Dem Vorstand
    obliegt die Zustimmung zu Kreditaufnahmen.

    5. Dem Vorstand obliegt die Erlassung von Vorschriften über die Zuerkennung von Auszeichnungen und deren Verleihung;

    6. Der Vorstand kann seine Zuständigkeit für einzelne Anlaßfälle auf
    das Präsidium übertragen, ebenso kann der Vorstand – mit
    Zweidrittelmehrheit – ihn durch diese Satzungen zukommende Arten von
    Aufgaben an das Präsidium delegieren. Hier ist ein Widerruf mit
    einfacher Mehrheit möglich.

  • § 15 - Das Präsidium

    1. Das Präsidium besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus dem
    Präsidenten, dem 1. und 2. Vizepräsidenten, dem Finanzreferenten und dem
    Schriftführer. Ihre Tätigkeit ist ehrenamtlich.

    2. Bei Ausscheiden eines Präsidiumsmitgliedes durch Tod, Rücktritt
    oder dgl. kann das Präsidium ein wählbares Mitglied kooptieren. Diese
    Kooptierung erlischt mit der darauffolgenden Generalversammlung, in der
    eine Wahl für die restliche Funktionsdauer des ausgeschiedenen
    Präsidiumsmitgliedes zu erfolgen hat.

    3. Die Funktionsdauer des Präsidiums beträgt zwei Jahre; es bleibt
    jedenfalls solange im Amt, bis ein neues Präsidium gewählt ist. Es
    besteht Wiederwählbarkeit des gesamten Präsidiums oder einzelner
    Mitglieder des Präsidiums.

    4. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder
    eingeladen und mindestens drei derselben zur Sitzung erschienen sind.
    Eine Übertragung des Stimmrechtes ist nicht zulässig.

    5. Zur Gültigkeit von Beschlüssen des Präsidiums genügt die einfache
    Stimmenmehrheit. Der Präsident kann seine Stimme abgeben, muss dies aber
    nicht tun. Wenn er mitstimmt, gibt er seine Stimme als letzter ab. Bei
    Stimmengleichheit entscheidet seine Stimme. Auf Verlangen von mindestens
    einem Drittel der anwesenden Mitglieder ist namentlich oder geheim
    mittels Stimmzettel abzustimmen.

    6. Das Präsidium wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom 1.
    Vizepräsidenten, ist auch dieser verhindert vom 2. Vizepräsidenten
    schriftlich oder mündlich einberufen. Über begründetes Verlangen von
    mindestens zwei Präsidiumsmitgliedern muss die Einberufung des
    Präsidiums binnen acht Tagen jederzeit erfolgen.

    7. Über die Beschlüsse des Präsidiums ist ein Protokoll unter
    sinngemäßer Anwendung des § 11, letzter Absatz, zu führen, das vom
    Vorsitzenden und dem Schriftführer, bei dessen Abwesenheit von einem
    anderen Präsidiumsmitglied zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist am
    Beginn der nächstfolgenden Sitzung zu verlesen und gilt als genehmigt,
    wenn kein Einspruch erhoben wird.

    8. An den Sitzungen des Präsidiums nimmt der Geschäftsführer teil,
    der auch das Wort ergreifen kann, jedoch kein Stimmrecht hat. Darüber
    hinaus kann das Präsidium zu einzelnen Sitzungen die Rechnungsprüfer
    einladen; diese können dann ebenfalls das Wort ergreifen, haben jedoch
    ebenfalls kein Stimmrecht.

  • § 16 - Wirkungskreis des Präsidiums

    Das Präsidium ist unbeschadet der Bestimmungen der §§ 13 und 14 das
    leitende und überwachende Organ des Vereines und hat für die Abwicklung
    der Vereinsgeschäfte entsprechend den Bestimmungen dieser Statuten zu
    sorgen. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende
    Angelegenheiten:

    a) Aufstellung des alljährlichen Rechnungsabschlusses;

    b) Einberufung der ordentliche und außerordentlichen Generalversammlung;

    c) Vorbereitung der Anträge für die Generalversammlung;

    d) Obsorge für den Vollzug der von der Generalversammlung gefassten Beschlüsse;

    e) Die Aufnahme (unbeschadet der Bestimmung des §5 Abs.3), der
    Ausschluss oder die Streichung von ordentlichen, außerordentlichen,
    Senior- und Studenten-Mitgliedern.

    f) Bestellung des Geschäftsführers bzw. Beschlussfassung, einen der
    Vizepräsidenten mit den Aufgaben des Geschäftsführers zu betrauen;

    g) die Entscheidung über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Generalversammlung bzw. dem Vorstand vorbehalten sind;

  • § 17 - Obliegenheiten der Präsidiumsmitglieder

    1. Der Präsident vertritt den Verein in allen Belangen, so auch nach
    außen, und führt den Vorsitz im Präsidium, im Vorstand und in der
    Generalversammlung. Wichtige Geschäftsstücke, insbesondere den Verein in
    größerem Ausmaß verpflichtende Urkunden und dgl. zeichnet er gemeinsam
    mit einem Vizepräsidenten.

    2. Der 1. Vizepräsident vertritt den Präsidenten – insbesondere bei
    dessen Verhinderung – in allen Belangen. Ist auch er verhindert, so
    vertritt der 2. Vizepräsident den Präsidenten.

    3. Der Schriftführer hat den Präsidenten und den Geschäftsführer bzw.
    den mit den Aufgaben des Geschäftsführers betrauten Vizepräsidenten bei
    der Führung der Geschäfte zu unterstützen, ihm obliegt auch die Führung
    der Protokolle des Präsidiums, des Vorstandes und der
    Generalversammlung. Diese Aufgabe kann der Präsident auch einem anderen
    Mitglied des Präsidiums übertragen.

    4. Dem Finanzreferenten obliegt die gesamte Geldgebarung des
    Vereines, die Führung der erforderlichen Kassabücher und die Sammlung
    sämtlicher Belege.

    5. Bei Gefahr im Verzuge ist der Präsident berechtigt, gegen
    nachträglichen Bericht an das Präsidium, den Vorstand bzw. die
    Generalversammlung, unter eigener Verantwortung eine Anordnung zu
    treffen.

  • § 18 - Ausschüsse (Komitees)

    1. Zur Vorbereitung, Beratung, Durchführung oder Vertretung bestimmter
    Vereinsangelegenheiten können vom Vorstand jeweils für die Dauer von
    höchstens zwei Jahren Ausschüsse ( Komitees ) eingesetzt werden.

    2. Die Mitglieder der Ausschüsse ( Komitees ) wählen aus ihrer Mitte
    einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter sowie die sonst
    erforderlichen Funktionäre. Die Ausschuss bzw.Komitee-Sitzungen beruft
    der Vorsitzende ein.

    3. Beschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst,
    bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Beiziehung von
    Fachleuten mit beratender Stimme ist zulässig.

  • § 19 - Rechnungsprüfer

    Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für zwei Jahre gewählt und sind wieder wählbar.

    Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die
    Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben über das Ergebnis der
    Überprüfung an das Präsidium, den Vorstand und die Generalversammlung zu
    berichten.

  • § 20 - Geschäftsführer

    Der Geschäftsführer ist ehrenamtlich, jedoch gegen Ersatz der Spesen
    tätig; er leitet das Büro und ist für die Abwicklung der laufenden
    Geschäfte gemäß den Weisungen des Präsidenten verantwortlich. Er ist,
    soweit nicht bezüglich wichtiger Urkunden und dgl. die Zeichnung gem. §
    17 Abs.1 vorgeschrieben ist, für die laufenden Geschäfte allein
    zeichnungsberechtigt, in Geldangelegenheiten zeichnet er gemeinsam mit
    dem Finanzrefenten.

    Die Aufgaben des Geschäftsführers können auch einem der Vizepräsidenten übertragen werden.

  • § 21 - Schiedsgericht

    In allen aus dem Verhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet ein Schiedsgericht, das aus fünf Personen besteht.

    Das Schiedsgericht wird derart gebildet, dass jeder Streitteil
    innerhalb von acht Tagen dem Präsidenten zwei ordentliche oder
    Senior-Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit
    Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes aus der zahl der
    Vereinsmitglieder, bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

    Das Schiedsgericht entscheidet, ohne an bestimmte Normen gebunden zu
    sein, nach bestem Wissen und Gewissen. Es trifft seine Entscheidungen,
    die endgültig sind, mit einfacher Stimmenmehrheit.

    Mitglieder, die sich in einer Streitigkeit aus dem Vereinsverhältnis
    nicht dem Schiedsgericht unterwerfen oder die Entscheidung des
    Schiedsgerichtes nicht anerkennen, können vom Präsidium aus dem Verein
    ausgeschlossen werden.

  • § 22 - Auflösung des Vereines

    Die Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck
    einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit
    Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
    beschlossen werden.

    Im Falle der freiwilligen Auflösung hat die gleiche
    Generalversammlung das vorhandenen Vereinsvermögen karitativen Zwecken,
    z.B. dem SOS-Kinderdorf, zur Verwendung zu übertragen.